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Satteldachhäuser

Das Einfamilienhaus mit Satteldach zählt zu den Klassikern und ist mit Abstand der am häufigsten gebaute Haustyp. Gründe dafür gibt es genug: Diese Eigenheim-Variante ist sehr vielseitig in ihren  Möglichkeiten, günstig in der Herstellung (Preis pro m²) und nahezu überall baurechtlich umsetzbar. 

Als freistehendes Gebäude für einen Haushalt beläuft sich die durchschnittliche Wohnfläche meist zwischen 120 bis 160 m². Diese erstreckt sich über zwei Etagen, wobei das Haus baurechtlich nur ein Vollgeschoss besitzt – weil ein großer Teil der Bodenfläche (die über der Dachschräge liegt) nicht zur Wohnfläche gerechnet wird. Umgangssprachlich wird das Haus als 1,5 geschossig bezeichnet.

Der Grundriss und die Aufteilung der Räume können vor dem Bau ganz individuell geplant werden. Auch Anbauten wie ein Wintergarten, ein Erker oder eine Garage sind nach Wunsch des Bauherren problemlos realisierbar.

Bei Bedarf kann das Einfamilienhaus unterkellert werden. So findet sich zusätzlich Platz für einen Party- oder Hobbyraum, eine Sauna oder Ihren ganz persönlichen Wunschraum. Solch eine Investition wird in der Regel nur getätigt, wenn das Grundstück sehr klein und eine Hausvergrößerung nicht möglich ist. Denn: Ein zu Wohnzwecken genutzter Keller kann viel teurer als eine Hausvergrößerung oder ein Spitzbodenausbau sein.

Das Mauerwerk des Einfamilienhauses besteht beim Massivhaus meist aus Porenbeton oder  Kalksandstein, beim Fertighaus in Holzständerbauweise. Für die Verkleidung der Außenfassade stehen je nach Geschmack unterschiedliche Materialien zur Auswahl, wie zum Beispiel Holz, Putz oder Klinker. Am häufigsten wird Putz gewählt. Dieser ist pflegeleicht, günstiger im Vergleich zu anderen Materialien und kann problemlos farbig gestaltet werden. Die Fassadengestaltung ist jedoch oft durch den Bebauungsplan vorgegeben.

Den Abschluss des Hauses bildet das bewährte Satteldach. Diese klassische Form ist seit vielen Jahren die beliebteste Variante und häufig bei Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern anzutreffen. Aufgrund der Schrägen des Satteldachs geht zwar Stellfläche verloren, dafür steigt aber der Gemütlichkeitsfaktor.

In der Regel beträgt die Dachneigung um die 45 Grad, kann aber je nach Drempelhöhe individuell verändert werden. Der Drempel/Kniestock liegt meist bei 75 cm, um die baurechtlichen Vorgaben der eingeschossigen Bauweise zu erfüllen. Die Drempelhöhe kann individuell angepasst werden.

Ein weiterer Vorteil der Dachform ist, dass der Spitzboden ausgebaut werden kann. Im Schnitt fällt die Spitzbodenhöhe über 2,20 m aus und bietet damit ausreichend Raum für ein Gäste- oder Arbeitszimmer – oder für einen Spielplatz für die Kinder. Zusätzlich kann der Lichteinfall durch Dachflächenfenster, Gauben oder Fenster im Spitzgiebel bis auf die gewünschte Intensität gesteigert werden.

Kurzum: Bei diesem Haus ist alles möglich!

 

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